Überspringen zu Hauptinhalt

Eine soziale Plattform für kleine und mittelständische Unternehmen

Linda Koch

Eine Social Software ist eine Plattform, die soziale Aktivitäten wie Kommunikation und Organisation ermöglicht und fördert. Die Begrifflichkeit ist eng verbunden mit dem in den letzten Jahren sehr populär gewordenen Weblogs und Wikis, meint aber genauso Foren, Chats und Tauschbörsen.  Wie Du hier vielleicht schon merkst, scheint das Potenzial für Unternehmen schier unbegrenzt zu sein! Ist es auch.

Um Euch einen guten Überblick zu ermöglichen und zu zeigen, was euch eine soziale Software bringen könnte, teilen wir das Thema im kommenden auf.

Was bringt es meinem Unternehmen?

Bringen wir die Frage kurz auf den Punkt.

Unbestritten hängt der Erfolg eines Unternehmens von den Mitarbeitern ab.

Warum sollte ich diesen Mitarbeitern also einen regen Austausch, das archivieren und sortieren von Wissen oder auch einen persönlichen Schnack verwehren?

Wir leben in einer durch und durch mobilen Gesellschaft. Soziale und räumliche Mobilität sind im privaten Leben keine Neuigkeit mehr und in allen Altersgruppen angelangt. Unsere alltäglichen Begleiter wie Whatsapp oder Zoom helfen uns nebenbei und ohne großes drüber nachdenken einen entspannten Austausch. Dies gewöhnt uns daran, dauerhaft zu kommunizieren und nicht mehr zwischen relevant und irrelevant zu unterscheiden. Diese veränderte Kommunikationspraxis im privaten Raum stellt die Mitarbeiterkommunikation vor grundlegende Herausforderungen.

Abseits des veränderten digitalen Nutzungsverhalten von Mitarbeitern verändern sich dadurch auch die Aufgaben aus der Managerperspektive. Es geht nicht mehr um die reine Mitarbeiterkommunikation in diesen turbulenten Zeiten, sondern vielmehr darum, Mitarbeitern die Orientierung und Befähigung zu geben, um weiterhin innovativ und sprechfähig zu sein.

Zusammenfassend stellen wir also fest, dass ein reger Austausch im Unternehmen nicht nur förderlich für das Befinden der Mitarbeiter ist, sondern damit auch alle Mitarbeiter zu jedem Zeitaugenblick informiert werden können. Dies vermeidet nicht nur den altbekannten „Flurfunk“ sondern bündelt auch alle Informationen auf einer Plattform.

Was sind die drei größten Herausforderungen einer Social Software?

Die erste Herausforderung ist die Verunsicherung, welche durch eine neu eingeführte Software entsteht. Das Problem liegt hierbei jedoch nicht an einer neuen Software, sondern vielmehr an der Anzahl der digitalen Kanäle und Plattformen im Unternehmen. Ressourcen sind oft begrenzt, sodass Schlagkraft und Konsistenz schnell verloren gehen können. Auch ist den Mitarbeitern oft unklar, welches Medium für welche Kommunikation genutzt werden soll und meiden die Programme eher, als dass Sie durch Fehler auffallen könnten. Daher stellt sich hier die Frage welche Programme können im Unternehmen vereint werden, um den Mitarbeitern eine selbsterklärende Plattform zu bieten?

Die zweite Herausforderung besteht in den vielfältigen Potenzialen der Social Software. Oft werden diese schlichtweg nicht ausgeschöpft oder die Kreativität der Nutzung ist beschränkt.  Dies betrifft meistens die Möglichkeit dialogisch zu kommunizieren, sowie die Potenziale des Gamification oder die Interaktions- und Darstellungsformen des Storytellings zu nutzen.

Die dritte und letzte Herausforderung ist es, dass plötzlich nicht nur professionelle Kommunikatoren Inhalte produzieren können, sondern auch solche, welche vorher nicht den Freiraum dazu hatten. Wenn die internen Verantwortlichen die Mitarbeiter zum Austausch anregen wollen, lässt sich diese Aktivität durch Nutzergruppen bündeln und einschränken. Auch ist es hier eine Option Themengebiete vorzugeben oder durch Umfragen, gewünschte Themen herauszufiltern.

Eins können wir vorwegnehmen. Die drei Herausforderungen mögen auf den ersten Blick groß klingen, werden aber im Folgenden aufgegriffen und danach als positiv betrachtet.

Was sind die Top 5 Funktionen einer Social Software?

Zunächst einmal muss man sagen, dass jedes Unternehmen unterschiedlich ist und sich hierfür jeder Fall individuell anzuschauen ist. Nichtsdestotrotz lassen sich fünf klassische Favoriten benennen.

Abseits der klassischen Startseite mit den bekannten like- und kommentier Möglichkeiten sind News, Veranstaltungen, Videokonferenzen, Chats und Galerien die Treiber des digitalen Austauschs. Eine soziale Plattform lebt von Ihrem Austausch auf der Übersichtsseite, welcher durch die zuvor genannten Funktionen provoziert wird.

Wie mache ich die Top 5 Funktionen in meinem Unternehmen populär?

Die viel gestellte Frage nach dem wie. Das „wie“ leitet sich aus dem Anreiz und der Motivation ab. Wenn die Administratoren, hier wird ein Plural empfohlen, die richtigen Anreize schaffen und die Angst vor dem blamieren nehmen, ist eine Social Software Gold wert. Wie schafft man also genau das?

Der Kern des Ganzen ist eine gute Vorbereitung. Laden Sie selbst schon einmal Bilder aus der Vergangenheit hoch, stellen Texte zu bestimmten, für das Unternehmen spannende, Themen online, erstellen Sie eine Veranstaltung und kreieren Sie dazu eine Umfrage. Es wirkt schon allein Wunder und steigert die Teilnehmerrate, wenn Mitarbeiter bei der nächsten Veranstaltung an der Abstimmung für das Catering oder den Ablauf teilnehmen dürfen. Viele Unternehmen nutzen die turbulenten Zeiten auch, um Vorträge zu Themen abseits des betrieblichen Alltags zu halten. Dies kann von einer amerikanisch angehauchten „Fucked Up“- Night – Was ist in der eigenen Karriere schon mal so richtig schief gegangen? – bis hin zu den Vorstellungen spannender Hobbies und Interessen von Mitarbeitern gehen.

Auch ist ein beliebtes Mittel, das posten und kommentieren von Bildern. Warum wird daraus nicht ein kleiner Wettbewerb unter den Abteilungen oder Bereichen entfacht?

Manchmal hören wir den Einwand, dass es zu mühselig sei, mehrere hundert Personen ein neues Programm vorzustellen. Was passiert aber, sobald viele Funktionen vereint werden, sodass die Verwirrung abnimmt und die Mitarbeiter Spaß am Austausch gewinnen, sich positiv abgeholt fühlen und jeder Bereich seinen Beauftragten für das Social Intranet ernennt? Eine gute Wahl sind hierbei immer Auszubildende, duale Studenten oder allgemein kommunikative Personen.

Probieren Sie es aus!

Linda Koch

Linda Koch

Werden Sie Teil einer starken und schnell wachsenden Community

Erhalten Sie spannenden, relevanten Content und wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Organisation auf ein neues Level bringen.

imageimageimageimageimageimage

Beliebteste Beiträge

Entdecken Sie Ihre digitale Zukunft

Testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos. Ohne Angaben von Zahlungsmitteln. Ohne automatische Verlängerung.

Probieren Sie es kostenlos aus
imageimageimageimageimageimage