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DSGVO-Konformität in Vereinen und Stiftungen

Warum dieses Thema für Vereine so wichtig ist

Seit dem 25.05.2018 ist schon einige Zeit vergangen und die Furore, für die die Datenschutzgrundverordnung zu Beginn gesorgt hat ist so langsam abgeklungen.

Dennoch stellt die praktische und technische Umsetzung der 99 Artikel der DSGVO viele Organisationen weiterhin vor Herausforderungen.

In jedem Verein werden die unterschiedlichsten, persönlichen Daten auf vielfältige Weise erhoben, genutzt und weitergegeben. Sei es zur Abwicklung des Mitgliedsverhältnisses oder zur Veröffentlichung der letzten Ergebnisse von Sportveranstaltungen oder ähnlichem. Doch für die meisten (kleineren) Vereine war Datenschutz bis 2018 kein Thema von hoher Relevanz.

Nicht selten werden persönliche oder vereinsgebundene Informationen unbedacht veröffentlicht, z.B. über die vereinseigene Webseite. Auch eine mangelhafte Absicherung von Daten im Vereinsheim, die für jedes Vereinsmitglied und sogar Außenstehende zugänglich sind, waren und sind zu beobachten.

Deshalb ist es umso wichtiger ein Bewusstsein für einen sensiblen Umgang mit Daten in Vereinen und Organisationen jeglicher Art zu schaffen. Denn auch die Verarbeitung von personenbezogenen Daten zu einem guten Zweck unterliegt nunmal den Anforderungen der DSGVO.

 

Unter den Begriff „verarbeiten“ fällt alles vom Erheben, Eingeben, Nutzen, Speichern bis zur Löschung von personenbezogenen Daten. Verarbeitet ein Verein diese Daten seiner Mitglieder und weiterer Personen elektronisch oder sind die Daten in einem Dateisystem oder in Form von Papierakten gespeichert, muss die DSGVO beachtet werden. Datenverarbeitung ist also essentiell für jede Art von Verein und Organisation.

Doch nicht jeder Verein muss einen internen oder gar externen Datenschutzbeauftragten bestellen. Erst ab einer Zahl von 10 Personen, die sich ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt (zukünftig soll diese Schwelle auf 20 angehoben werden), muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden.

In jedem Fall ist eine transparente Informationspolitik gepaart mit einer übersichtlichen Organisation gefragt.

Wie Sie diese auch in Ihrer Organisation integrieren, können Sie in Kürze hier auf unserem Blog nachlesen.

 

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